Parsley – #2 – Metatags
Nachdem wir im parsley Tutorial Teil #1 den Context der Anwendung initialisiert haben, wollen wir nun das Framework natürlich auch nutzen. Dazu müssen wir zuerst verstehen, wie parsley arbeitet. Parsley funktioniert über Metatags, die vor Variablen oder Funktionen gestellt werden und das Framework anweisen, etwas zu tun. Als erstes Beispiel nutzen wir das [Init] Metatag. Weitere Tags findet ihr in der Dokumentation, die selbsterklärend sein sollten, sobald man verstanden hat, wie man sie benutzen kann.
Mit [Init] kennzeichnet man Funktionen, die aufgerufen werden sollen, nachdem alle Elemente dem Context hinzugefügt und geladen worden sind. Das hat den Vorteil, dass der Aufruf so lange hinausgezögert wird, bis beispielsweise Sprachvariablen, oder Grafikdaten geladen sind, die zum Funktionsaufruf vorhanden sein müssen. Lästiges Eventlistener registrieren, nachher wieder entfernen und sich darum kümmern, wo der Eventlistener überhaupt registriert werden muss.. fällt alles weg!
Codebeispiel als Ergänzung zum Context aus #1:
Das Objekt wird mittels der Methode aus #1 zum Context hinzugefügt und dann wird anschließend automatisch die init() Methode aufgerufen.
KlasseXYZ.as:
[Init]
public function init() : void
{
trace("init!");
}
Metatags funktionieren natürlich ebenfalls in den Klassen, die bereits in der Config instantiiert und mit dem ActionScriptContextBuilder zum Context hinzugefügt wurden.
Auf die gleiche Art und Weise lassen sich die weiteren Funktionen des Frameworks ebenfalls mittels Metatags steuern. Beispiele für Dependency Injection, Messaging und Localisation folgen.
Filed under: Actionscript, Flash von Seb
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